Der kleine Lichtkreislauf

Wir setzen uns entspannt hin - nicht in einer konventionell verklemmten Haltung, sondern frei und gelöst. Es soll ja in uns fließen. Wenn wir unsere Muskeln verspannen, dadurch, weil wir glauben uns an die Dogmen veralteter Lehren halten zu müssen, ja, dann können wir lange üben und werden über die geringen Fortschritte frustriert sein. Warum wollen wir nicht auch auf die Erkenntnisse unserer Naturwissenschaften hören? Die sagen uns, daß alle jene Geschehnisse, welche wir in Meditation anstreben in Entspannung bis Tiefentspannung sich ereignen. Dazu muß der Körper gelöst sein und natürlich auch der Geist.

Wir setzen uns also bequem hin, eventuell in einem Fauteuil, das ist keine Schande. Nun hören wir in unseren Körper hinein und fühlen wie entlang der im Bild angegebenen Bahnen Licht strömt. Wenn wir uns in dieses Geschehen hineinleben, wird wirklich in uns Licht strömen. Dieses Licht wird uns aurisch reinigen und seelisch und körperlich heilen.

In dieses Lichtkreisen können wir auch den Atem mit einbeziehen. Wenn wir das Licht im Atemrhytmus kreisen lassen, dann wird dies gleichmäßig und rhytmisch geschehen. Wir werden besser frisch bleiben und nicht so leicht wegdriften. Natürlich driften wir gelegentlich weg, nehmt dies nicht zu tragisch. In dieser Phase geringerer Aufmerksamkeit vertieft sich die Entspannung, beruhigen sich die Gedanken und es geht dann anschließend besser.

Diese Übung bringt nicht nur inneres Licht sondern auch Freude und Friede, ein seltenes Gut in unserer Welt.

 

© copyright Alfred Ballabene, Wien