Die Chakras

© Gauri, Regensburg

Alle Wesen haben einen oder mehrere feinstoffliche Körper. Wie viele sie haben, hängt davon ab, auf welcher geistigen Ebene des SEINS sie leben und ob sie gleichzeitig in einer anderen, niedrigeren Ebene, z.B. der materiellen Ebene, inkarniert sind, um zu lernen; denn für jede Seinsebene, die wir umspannen, haben wir auch einen feinstofflichen Körper.

Jeder dieser feinstofflichen Körper hat Organe = Chakren, welche Energien (z.B. Lebenskraft / Prana) aus dem Kosmos, also den ihnen entsprechenden feinstofflichen Ebenen, aufnehmen und im Körper verteilen sowie Energie-Meridiane, auf denen diese Energien sich im Körper bewegen. SCHWINGUNG = ENTWICKLUNG = SEINSZUSTAND.

"Chakra" ist ein Sanskritwort und heißt so viel wie "Rad". Damit sind Energiewirbel oder Zentren gemeint. Diese Energiewirbel sind wie Trichter. Die wichtigsten Chakras sind 7 Chakras, die bis auf das erste und letzte Chakra mit dem Trichter nach vorne schauen und mit dem schmalen "Stiel" aus der Wirbelsäule entspringen. Ein jedes Chakra hat ein Gegenchakra. Zusammen haben Chakra und Gegenchakra die Form einer Spindel.

Man muss bei den Chakrabildern zwischen einer hellseherisch erschauten Form und einem Meditationsbild unterscheiden

Herzchakra als Meditationsbild

Ein Chakra als Meditationsbild enthält symbolische Hinweise vielfältiger Art: Das Element, welchem das Chakra zugeordnet wird, die entsprechenden Gottheiten, das Mantra (magische Silbe – Bija-Mantra), die symbolische Anzahl der Blütenblätter (hängt mit dem Sanksritalphabeth zusammen).

Ein energetisch belebtes Chakra gilt als Zentrum, das den/der Yogapraktizierenden besondere Fähigkeiten verleiht.

 Die 7 Hauptchakras:

 

© Gauri, Regensburg

Als Hauptchakren gelten, von unten beginnend: Das Muladhara, als Wurzelchakra bezeichnet (vier Blätter), Svadhisthana, das Sakral- oder Sexualchakra (sechs Blätter), das Manipura , Nabel- oder Solarplexuschakra (zehn Blätter), Anahata, das Herzchakra (zwölf Blätter), Vishuddha, Hals- oder Kehlchakra (sechzehn Blätter), das Ajnya, Stirnchakra (zwei Blätter) und schließlich auf dem Kopf das Sahasrara, das Kronen- oder Scheitelchakra, als tausendblättriger Lotos symbolisiert. Zu jedem der unteren fünf Zentren gehört ein unterstützendes Element wie Erde, Wasser, Feuer, Wind und der Äther (akasha), der traditionell auch als Element gilt.

Die Farben der Chakras entsprechen nach modernen westlichen Darstellungen den Regenbogenfarben mit Rot beginnend an der Basis der Wirbelsäule bis zu Violett am Kopfende.

 

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