Die ungesungenen Lieder

Tief in meiner Seele schlafen helle Lieder süß

alles Leid und Glück der Erde sie ungesungen lässt.

Der Liebesfeuerwind allein lasst ihren Klang ertönen.

Nach dem Atem jener Glut sich meine Lieder sehnen.

Ohne Mühe, ohne Furcht wollen sie erklingen

aus meines Herzens Freudenquell

frei will ich sie singen.

 

Wahres Leben diesem Quell entspringt,

der ewig fließt in meinem Herzen

davon meine Seele singt

frei von Last und Schmerzen.

 

Tief in mir schlummern Lieder,

tief in mir die Feuersglut,

sehnend, wartend ein Vulkan,

der in sich glühend ruht.

 

Doch das Erwachen ist nicht fern,

einmal kommt der Tag,

der meine Lieder hell erweckt,

mein glühend Herz sie singen mag.

 

Sprühend hell in tausend Farben

schallt ihr heller Klang

ewig währen sie in Liebe,

ewig mein Gesang.

 

Doch wann nur kommt der helle Tag,

der meine Lieder lässt erklingen?

Muss ich warten ewiglich,

wann wird mein Herz sie singen?

 

Die Freiheit erste Blüten trägt,

nein, der Tag ist nicht mehr fern,

mein Herz den Liebeswind schon spürt,

der tief mein Herz berührt.

 

Sprengend jede Fessel,

glüht der Vulkan in mir

auf meinem Weg der Liebe

auf meinem Weg zu Dir.

 

Oh ihr Lieder tief in mir,

in meinem Herzen still,

sollt berühren andere Herzen,

dafür mein Herz auch singen will.

 

Meine Seele Eure Wiege,

meine Seele Euer Grabe,

werden meine Lieder klingen,

werden sie zur Liebesgabe?

 

Wann nur kommt der helle Tag,

wann werden sie erklingen?

Wann erwacht die Feuersglut,

wann werde frei ich singen?

 

-Gauri-