Eigenschaften der Astralwelten

 Die äußere Erscheinung astraler Ebenen und jenseitiger Wesen wird in erster Linie durch die Psyche (dieser Wesen) und die Gewohnheiten der (verstorbenen und dort lebenden) Menschen bestimmt. Aus diesem Grund sind die Gestaltungsregeln sehr häufig jenen der Traumsymbolik ähnlich, da die Psyche die gestaltende Kraft ist.

Wenn wir uns mit den Astralwelten vertraut machen wollen, dann ist ein guter erster Schritt unsere Träume zu beobachten und uns mit den ihnen innewohnenden Gestaltungskräften und Gesetzmäßigkeiten vertraut zu machen. Himmel und Hölle ergeben sich dann ganz automatisch als astrale Außenprojektionen unserer Psyche mit ihren Spannungen und Aggressionen, mit ihrer Harmonie und liebevollen Zuwendung.

Ebenen

Die Ebenen sind keine Bereiche der Belohnung oder Bestrafung, sondern ergeben sich ganz von selbst auf Grund psychischer Mechanismen - z.B. Selbstbestrafung, Bedürfnis sich auszuleben oder auch geistige Unkontrolliertheit. Mit zunehmender Kenntnis transzendenter Gesetze und innerer Ausgeglichenheit können es sich die Jenseitigen besser richten und schaffen sich solcherart lebenswertere Daseinsbedingungen.

Schwere

In den niederen Ebenen herrscht eine Schwere, die mitunter individuell unterschiedlich empfunden wird. Man könnte sagen, es ist die innere Müdigkeit, welche den Körper schwer macht. Das Gegenteil gilt dann für höhere Ebenen. Schon auf Erden erfasst bei Freude den Menschen ein Gefühl der Leichtigkeit. Kinder beginnen dann zu springen und zu tanzen.

Helligkeit

Die niederen Ebenen werden oft als dämmrig empfunden, oder so wie an einem bewölkten Wintertag. Die hohen Ebenen zeichnen sich durch starke Farbigkeit aus.

Eigene Versuche lokaler Aufhellung bei Astralreisen: Durch Willensanstrengung kann ein kleines Umfeld von einem Astralwanderer kurzfristig in der Schwingung aufgebessert werden. Sobald die Konzentration nachlässt, fällt die veränderte Nahumgebung wieder in den Grundzustand zurück (Kollektivschwingung wird wieder dominant).

Sichtbarkeit

Von einem tieferen Standpunkt aus können höhere Ebenen nicht gesehen werden, wohl ist aber das Umgekehrte möglich. Durch Training kann man durch den "Boden" schauen und den Blick auf tiefere Ebenen fokusieren.

Übergänge

Die Übergänge von einer Ebene zur anderen erfolgen in unserer psychischen und jenseitigen Wahrnehmungssprache durch Schwellen, wie wir sie aus der Tiefenpsychologie her kennen. Da jenseitige Ebenen keine Orte sind, sondern Dimensionen, gibt es auch keine örtlichen Trennungen. Selbst die Einteilung in "niedere" und "hohe" Ebenen ist eine psychologisch bedingt und nicht räumlich, sondern symbolisch zu bewerten.

Empathie

Empathie, das Erspüren von Absichten und Gefühlen anderer Mitwesen ist auf der Astralebene eine normale Wahrnehmungsart. Durch die Mauern der Häuser dringt die Ausstrahlung ihrer Bewohner und sättigt die ganze Umgebung. Diese Aufladung wird bisweilen ,,prickelnd" auf der gesamten körperlichen Oberfläche des Astralwanderers empfunden.

Das Wiederfinden von Bekannten

Es geht nur über ein inneres Band der Liebe und erst dann wenn die innere Verbindung so stark ist, dass man jene Person nah empfindet.

Materialisationen

Bei tagesbewussten Astralwanderungen sind durch die Realitätsnähe die Erwartungen, dass sich alles so wie im Irdischen verhält, so groß, dass sich innerlich alles zur Wehr setzt, was der materiellen Vertrautheit widerspricht. Man muss hierzu sehr oft innere Widerstände, die z.B. ein Fliegen verhindern, überwinden. Noch stärker gilt dies beim Materialisieren. Hierbei empfiehlt es sich, wenn man etwas materialisieren will, verschiedenste Tricks anzuwenden.

Beispiel (Vayu´s Erfahrung):
Ich wollte einen Blumenstrauß überreichen und zugleich auch demonstrieren, welch großartig entwickelten Fähigkeiten ich bereits besäße. So hielt ich meine leere Hand hin, um daraus einen Blumenstrauß wachsen zu lassen. Das Ergebnis war für mich ernüchternd, es gelang nicht. Um die Situation zu retten, hielt ich die Hand hinter meinen Rücken und konzentrierte mich abermals mit der plastischen Vorstellung eines Blumenstraußes, mit dem Beigedanken, ihn schon lange in der Hand zu halten. Jetzt gelang es und ich konnte den Blumenstrauß überreichen.

 

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