Gedankenstille

Wir versuchen etwa 10 Sekunden lang unsere Gedanken anzuhalten und aufmerksam auf ein ruhendes Objekt hinzusehen. Wir bewerten das Objekt nicht (das wäre ein Gedanke, zumindest in seiner Vorform). Wir bauen eine Brücke unseres Bewusstseins zu dem Objekt hin, vertiefen uns in reinem Schauen. Hierbei sollte nicht nur Gedankenstille entstehen.

Es kann sein, dass uralte Kindheitserinnerungen hierbei auftreten oder eine völlig andere Form der Bewertung, ein euphorischer Glückszustand oder anderes, das uns in der Art des Erlebens bereichert.

 

© copyright Alfred Ballabene, Wien