Jenseitige Seinszustände

Nach dem Tod bestimmt das seelische Befinden des Menschen, wie er das Jenseits erlebt. Entsprechend seinem inneren Erleben gestaltet sich auch seine Umgebung beziehungsweise wird er durch Resonanz von einer adäquaten Umgebung angezogen. Es gibt etliche innere Zustände mit ihren jenseitigen Entsprechungen, die gut bekannt sind und in der Literatur beschrieben werden. Der Vollständigkeit halber will ich sie hier aufzählen. Vorweg sei gesagt, dass es keine richterliche Bestrafung gibt, sondern nach dem Prinzip "gleiches zieht Gleiches an" sich die Menschen selbst, wenngleich unbewusst, ihre Umgebung aussuchen.

1) Bestrafungssituationen durch Schuldgefühle:

  • Buß-Umgebungen, die oft von religiösen Vorstellungen geprägt sind.
  • Höllenebenen, in welchen andere ihre Aggressionen ausleben und sich jene mit Schuldgefühlen als Opfer unwillentlich anbieten.

2) Schlaf- und Dämmer-Zustände. Damit ist ein passives Verhalten gemeint, in welchem Jenseitige irgendwo reglos liegen. Die Umgebungen sind je nach Ursache unterschiedlich, mit einer Skala von schönen Raststätten bis zu Morast und dämmrigen Labyrinthen. Folgende Ursachen sind hierfür ausschlaggebend: • Anpassung an eine höhere Schwingung 

  • Erschöpfung 
  • Kraftlosigkeit wegen Energieverlust durch Vampire (z.B. durch Elementale) 
  • Trägheit und Antriebslosigkeit

3) Niedere Ebenen, in denen Hass und Aggressionen ausgelebt werden

4) Höhere Ebenen mit geistigen Interessen und geläuterten Gefühlen

5) Unstetes und rastloses Verhalten. Es wird permanent der Ort gewechselt und der Mensch kommt nicht zu innerer Ruhe. Es handelt sich um Desorientierung betreffend der gegenwärtigen Situation (der Tod wird noch nicht als solcher voll akzeptiert), ausgelöst durch unruhige Gedanken und Gefühle. Im irdischen Leben gab eine Routine im Beruf und zu Hause Sicherheit und Geborgenheit. Auf einmal gibt es keine Routine und kein Zuhause. Das rastlose Verhalten ist wohl auch ein unbewusstes Suchen nach einer vertrauten Bleibe. Besonders betroffen hiervon sind geistig rege, intellektuelle Menschen, die im irdischen Leben logisch und materiell orientiert waren. Die vom irdischen Leben her gesehen nunmehr ungewohnten und oft unberechenbaren jenseitigen Regeln führen zu Unsicherheit und Verhaltensschwierigkeiten, was wiederum Ängste auslöst. Diese Ängste manifestieren sich als entsprechende Ereignisse.

Ein Beispiel: Ich begegnete meiner verstorbenen früheren Chefin wie sie jenseitig mit einem Auto fuhr. Zum besseren Verständnis möchte ich darauf hinweisen, dass sie in ihren letzten Jahren schlecht sah. Ich kann mich an eine Autofahrt mit ihr und einem Mitarbeiter erinnern, in welcher sie meinen Arbeitskollegen bat, ihr bei den Kreuzungen zu sagen, ob die Ampel auf rot oder grün gestellt sei. Nun, hier im Jenseits war sie sich offenbar ebenfalls in vielem nicht sicher. Kaum, war sie ein Stück mit dem Auto gefahren als sich eine große Grube in der Straße auftat und sie mit dem Auto hinein stürzte. Sie war darob sehr verzweifelt. Ich holte sie da wieder heraus, was sie sehr beruhigte. Im nächsten Augenblick eilte sie schon wieder fort und ich verlor sie aus den Augen. Sie war zu hektisch, um auch nur ein Wort mit mir zu wechseln.

 

© copyright Alfred Ballabene, Wien