Materialisationen und Einflussmöglichkeiten auf die Umgebung

Beim Materialisieren in Astralebenen wirkt sich angelerntes Verhalten und Wissen aus unserer Alltagswelt, das unbewusst anscheinend stets gegenwärtig ist, hemmend aus. Diese Blockade des "das ist nicht möglich" muss ausgetrickst werden, will man Erfolg haben.

"Die materialisierte Kapelle" (Erlebnis Ballabene) Ich war ca. 50 Schritte einen Landweg entlang gegangen, als mich der Wunsch nach einem religiösen Ort der Besinnung überkam. Deshalb stellte ich mir vor, dass ich nicht weit von hier eine Kapelle vorfinden würde. Mit diesem Wunsch in meinem inneren Mittelpunkt kam ich an einem Bauernhaus vorbei und bald darnach fand ich eine Kapelle vor. Darinnen sah ich etliche meiner Helfer, die interessiert die Kapelle in ihren Details musterten (weil sie ein Spiegelbild meiner Seelenlage darstellten).

Bei Begegnungen auf der Astralebene können auch Vorstellungen miteinander konkurrieren. Manchmal ist dies harmlos wie im nachfolgenden Erlebnis, manchmal kann dies zu harten Auseinandersetzungen führen, wenn es hierbei um "Terraingewinn" von Gruppierungen verschiedener Anschauungen geht.

"Der materialisierte Apfelsaft" (Erlebnis Ballabene) ...Ich hielt eine leere Tetrapackung in der Hand. Um meine Vorstellungskraft zu testen, wollte ich sie mit Apfelsaft füllen und konzentrierte mich. Die Packung füllte sich jedoch nur wenig. So begann ich sie zu schütteln, mit der Vorstellung, dass der Inhalt mehr werden würde. Es gelang und die Packung füllte sich allmählich. Zufrieden überreichte ich nun die Packung meinem Begleiter. Dieser nahm sie und sagte lediglich: "die ist leer" und warf die leere Packung fort. Ich hörte am Klang der auf den Boden fallenden Packung, dass sie wirklich leer war. Offenbar hatte sich mein Begleiter unbewusst vorgestellt, dass die Packung leer sei.

"Licht gegen Finsternis" (Erlebnis Ballabene) Heute zu Allerheiligen befand ich mich in einem Astraltraum in einer Kirche. Es war eine Kirche, in welcher Schwarzmagier in dämmrigem Licht ihre Rituale abhielten. Ich stand am Eingang, von welchem aus Stufen in die darunter liegende Kirchenhalle führten. Da mich die Rituale abstießen projizierte ich mit ganzer Kraft goldenes Licht in die Halle. Dies veranlasste die Anbeter der Finsternis die Halle zu räumen. Doch sie gaben ihre Ritualstätte nicht kampflos auf und es gelang ihnen wieder das Licht zurückzudrängen. Solcherart wechselten für mich einigemale Sieg und Niederlage. Durch diesen sinnlosen Kampf hatte ich mich derart verausgabt, dass ich noch am selben Tag krank wurde. Kann jedoch auch ein Zufall sein, oder auch, dass durch ein bereits einsetzendes Fieber der außerkörperliche Zustand begünstigt wurde. (Ich hatte einmal eine Yogaschülerin, die nicht Astralreisen konnte. Während einer Verkühlung und bei Fieber war ihr im Bett langweilig und während sie zwischen Wachen und Dösen dahin trieb, versuchte sie in das Astralreisen einzusteigen. Es gelang ihr bestens und ab diesen Zeitpunkt hatte sie den Dreh heraußen.) Zurück zum Geschehen: Jedenfalls bekam ich eine Verkühlung und lag eine Woche im Bett. Jetzt nach vielen Jahren wundere ich mich über mein einem Don Quixote gleichem Verhalten (Don Quijote, Roman von Miguel de Cervantes).

 

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