Oben - Mitte - Unten

Die Unten/Mitte/Oben Symbolik entspricht nicht nur einer Raumordnung sondern auch inneren Qualitäten, die sich logisch aus der Raumordnung ableiten lassen. "Alles Gute kommt von oben"- in diesem Zitat zeigt sich dies ganz prägnant. "Oben" der Himmel, "Unten" die Erde.

 Unten/Mitte/Oben-Symbolik als vertikale Aspekte des Lebensraumes:

Zum Bild:

Oben ist das unerreichbare Lichthaft-Spirituelle (Sonne, Mond, Sterne), die Quelle des Lichtes, das uns sehen läßt.

Auf unserer Bewegungsebene (Mitte) ist der sichtbare Bereich und der Aktionsbereich.

Unten (Erde) ist der nicht einschaubare Bereich (UBW).

                                     

Oben: luftig, gestaltlos, lichthaft, wissend, himmlisch, spirituell.

Mitte: Oberfläche, gestaltet, färbig. Dies ist unser bewußter Aktionsbereich, der sich in zwei Hauptkomponenten des Handelns spaltet:
Gefühlsbereich symbolisiert durch alles Leben - Pflanzen, Tiere
Mentaler Bereich symbolisiert durch alles Konstruktive (Gebäude, Technisches)

Unten: fest, amorph, finster, unwissend, Urgrund des Lebens.

  Religiöse, autoritäre Aspekte der Oben-Symbolik:

Einer der ersten wesentlichen Eindrücke der Kindheit ist die Begegnung mit den Erwachsenen. Das kleine Wesen blickt hinauf zu den übermächtigen Erwachsenen, speziell Mutter und Vater. Sie sind groß, oben (das Kind muß hinaufblicken), sie wissen alles, können alles und bestimmen alles. Daraus entsteht das religiöse Bild eines allwissenden, allmächtigen und alles berstimmenden Gottes. Diese Kindheitsprägung ist auch die Ursache, warum sich antike, naive Religionen nach wie vor erhalten können.

Unten/Mitte/Oben-Symbolik des Körpers (gezeichnet von Vicky, 6 Jahre)

Oben: Kopf, das Geistige, das Erkennen

Mitte: Hände, Brust, links = Fühlen, rechts = Denken

Unten: Abdomen, Füße, animalisch triebhaft, unbewußt

Zusammenfassung der Unten/Mitte/Oben-Raumsymbolik

 

© copyright Alfred Ballabene, Wien