Traumsymbole - Fluidalkörper

Worterklärung:
OBE (OOBE):
out-of-body experience (Außerkörperliche Erfahrung)

AKE: Außerkörperliche Erfahrung

Bei entsprechend veranlagten Menschen (bzw. solchen, die es erlernt und geübt haben) kommt es des öfteren zu unbewußten Lostrennungsvorgängen des Ätherkörpers während dem Schlaf. Diese Vorgänge, die unterschwellig wahrgenommen werden, werden vom UBW in das Traumgeschehen hineinverwoben. Es handelt sich hierbei um eine typische Kategorie von Traumsymbolen. Diese Traumsymbole entsprechen nicht nur in ihrer Aussage dem Geschehen: da es bei gübten OBE-Leuten bisweilen zu einem spontanen Bewußtwerden nach einem Lostrennungsprozess kommt und die vorhergehenden Träume noch in lebhafter Erinnerung sind, kann die Zuordnung dieser Symbole auf diese Art verifiziert werden.

Skizzierung der Lostrennungsvorgänge des feinstofflichen Körpers

Diese Art von Feinkörperdissoziation, die sich in den hier beschriebenen Träumen niederschlägt, wird von einigen Autoren (z.B. Muldoon) und in Anlehnung an diese auch von mir als Abhebung bezeichnet.

Voraussetzungen für spontane Loslösungen des Fluidalkörpers:

  • es ist ein passiver Vorgang
  • für die Lostrennung ist eine Vollentspannung des Körpers (Physis) nötig und im Schlaf optimal vorhanden.
  • Rückenlage erleichtert diese Vorgänge

Die Art der Feinkörper-Dissoziation, die für diese Kategorie von Träumen zutrifft ist von folgenden Charakteristika gekennzeichnet:

  1. Der Feinstoffliche-Körper lockert sich leicht von der Physis (wenige cm)
  2. Der Feinkörper hebt sich allmählich immer weiter von der Physis ab, bis er eine maximale Höhe von 1 bis 2 m senkrecht über der Physis erreicht. Während dieses Prozesses fällt er immer wieder in die Physis zurück.
  3. Der Feinkörper hat seine maximale Höhe erreicht und bleibt dort nun schweben, hin und her schaukelnd.
  4. Die Bezeichnung Feinkörper galt bislang für ein Kompositum, das aus dem Ätherkörper bestand und dem Astralkörper als Bewußtseinsträger. In einem weiteren Stadium nun, kehrt die Äthersubstanz in die Physis zurück und der Astralkörper wechselt in eine andere Dimension (die Fall- und Schaukel-Träume gehen in einen Astraltraum über).

Die einzelnen Phasen und ihre Traumsymbolik

1) Phase der Lockerung:

Plastische, lebensnahe Träume. Keine spezielle Symbolik, die für diesen Vorgang kennzeichnend wäre und in die Träume eingebaut würde.


2) Aufwärtsbewegung des Fluidals:

Dieser Vorgang dauert meist mehrere Minuten. Er ist dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidalkörper immer wieder in die Physis zurückfällt, wobei er langsam emporschwebt und plötzlich und rasch wieder zurückfällt (wie bei einem Erschrecken). Die hierbei dem UBW übermittelten Bewegungsvorgänge werden im Traum zu folgenden Geschehen uminterpretiert:
  • mit dem Lift auf und ab fahren
  • Fall- und Sturz-Träume

3) Der Fluidal verharrt in der maximalen Höhe:

Hat der Fluidal seine maximale Höhe über dem Fluidal erreicht, verharrt er dort unruhig. Die Bewegung in der Vertikalen kann nicht mehr fortgesetzt werden, da der Fluidal durch die Silberschnur (s. Abb.) zurückgehalten wird. Die weiterhin vorhandene Bewegungstendenz verbraucht ihre Energie in einem Schaukeln. Dies äußert sich in einem Hin und Herschwingen des Fluidalkörpers. Dieser Vorgang wird vom UBW in folgenden Traumsymbolen interpretiert.

Traumsymbole:

  • Bootsfahrten
  • unruhiger Flug mit Flugzeug, Ballon
  • Schaukeln in einem Schilift oder einer Gondel
  • schlingernde Autofahrt
  • Schi- und Rodelfahren

4) Empfinden von Wind und Sturm umweht zu werden:

Diese Windempfindungen habe ich bei bewußt eingeleiteten Abhebungen öfters erfahren, kann sie jedoch nicht deuten. Sie treten in einer Übergangsphase zum Astralwandern auf und schlagen sich auch in Traumsymbolen nieder.

Traum-Beispiele 

2) Aufwärtsbewegung des Fluidals:

    Sa.: "Ich fühle mich in einer Seilbahn eingeschlossen und komme nicht raus. Ich bin unfähig den hierfür richtigen Knopf zu drücken. Einmal fährt die Seilbahn langsam, dann wieder sehr schnell. Es ist ein chaotisches Auf und Ab, das kein Ende nimmt."

    Sa.: "In einem Traum sah ich um die 8 bis 10 Lampen an langen Stangen aus Bronze von der Decke hängen. Es machte mir Spaß daran hinauf zu klettern und wieder hinunter zu springen. Ich tat das oftmals und hatte mein Vergnügen daran."

    Ca.: "Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit fuhr ich mit einem Schlitten die Hügel auf und ab. Es war stille Nacht und nirgends war jemand zu sehen. Ich fand diese Schlittenfahrt romantisch und genoß sie sehr."

3) Der Fluidal verharrt in der maximalen Höhe:

    Ty.: "Ich beschloß mit eingen anderen mit einer Seilbahn auf den Berg zu fahren. Jedoch machte uns ein Sturm ernsthafte Probleme und die Kabine schwang gefährlich hin und her. Es gelang uns nicht hinauf zu kommen und nach vielen Versuchen landeten wir wieder am Start. So beschlossen wir zu Fuß zu gehen, aber jedesmal, wenn ich ein wenig den Berg hochgeklettert war, rutschte ich wieder hinunter. Der Abhang war einfach zu steil. Wieder versuchten wir es mit der Seilbahn. Jetzt jedoch hatten wir eine ruhige Fahrt und wir glitten über eine Ebene mit fantastisch bizarren Felschen und riesigen Kristallen."

    Ty.: "Wir fahren eine steile Straße aufwärts. Der Wagen holpert, denn die Straße wird gerade repariert. Dann fahren wir wieder sehr rasch hinunter und gelangen zum Ufer eines Meeres. Ein Boot wartet auf uns, um uns nach Hause zu bringen. Auf der Fahrt herrscht eine aufgewühlte See und das Boot schlingert bedenklich und wir versuchen es auszubalanzieren.

    In einem darauffolgenden Traum flog ich um einen Baum herum mit dem Kopf nach unten und es war mir unmöglich auf der Erde zu landen."

    Sa.: "Ich hänge am Ende eines Seiles, das an einem Baum befestigt ist. Waagrecht bläst mich der Wind über das aufgewühlte Wasser eines Flusses. Ich bin nicht im geringsten verängstigt, weil ich alle meine Bewegungen kontrollieren kann."

    Jn.: "Mit einem kurzen Strick um die Hüfte gebunden, hänge ich an einem Drachengleiter, der an einem Seil von den Gurus gehalten wird. Von hier oben schaut alles klein wie Spielzeug aus.

    Dann in einer nächsten Szene fliege ich in einem Raum unterhalb der Zimmerdecke. Da steckt mein Kopf in einer Ecke zwischen Decke und Wand. Im nächsten Augenblick wache ich auf."

 

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