Wer ist es, der die Angst hat?

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Führe Dir nacheinander sämtliche Deiner Ängste, die Dir bewusst sind, in entspanntem Zustand und fester, bequemer Körperhaltung vor Augen. Betrachte sie, ohne jedoch dabei Stellung zu beziehen. Nimm sie also einfach hin, wie man es mit Gedanken tut, wenn man (etwa bei der buddhistischen Satipattana-Meditation oder beim ZaZen) Gedankenleere herstellt.

Nach einer Weile stellst Du Dir die Frage: "Wer ist es, der/die Angst hat?" Und zwar immer und immer wieder, bis es fast ein Mantra geworden ist, aber ohne bewusst eine Antwort zu forcieren! Halte etwaige Antworten, Erkenntnisse usw. schriftlich fest.

Dauer der Übung: ca. 15 Minuten

Frequenz der Übung: mindestens 3 Mal wöchentlich, vorzugsweise nach dem Aufwachen oder dem Zubettgehen.

Führe diese Übung mindestens einen Monat regelmäßig durch und schreibe danach eine Zusammenfassung. Später wirst Du sie gelegentlich wiederholen.